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Unsere Projekte

 
  • Ernsgaden

    Die Gemeinde Ernsgaden bearbeitet Energie als Teil der Ortsentwicklung. Als eine von 100 ausgewählten Kommunen in Bayern wird sie vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstützt.

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  • Self City

    internationales Forschungsprojekt zu regionaler Transformation, nachhaltiger Entwicklung und Selbstorganisation

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Im März 2013 fanden insgesamt vier Expertenrunden zur Vertiefung der in den Regionalworkshops erarbeiteten Maßnahmen statt.

Expertenrunde: Transfer auf Kommunalebene (27.2.13)
In der ersten Expertenrunde wurden am 27.2.13 umfangreiche Informationen bezüglich Transfer des Landkreis-Klimaschutzkonzepts in die Kommunen durch die Fachbüros den insgesamt VertreterInnen von insgesamt 15 Kommunen des Landkreises vermittelt. Als wichtigste inhaltliche Ergebnisse wurde genannt: 1. Die anwesenden Kommunalvertreter hatten großes Interesse sich verstärkt über bereits realisierte Klimaschutzprojekte in den einzelnen Kommunen auszutauschen. 2. Jede Kommune sollte sich verpflichten bei der Umsetzung der Klimaschutzziele mitzuarbeiten (Mini-Aktionsplan). 3. Die Schwerpunkte für künftige Klimaschutzprojekte dürfen nicht mehr nur in kommunale Liegenschaften gesetzt werden, sondern müssen interessierte Unternehmen, sanierungswillige Hausbesitzer und konsumbewusste Bürger mobilisieren.


Expertenrunde: Rekommunalisierung (8.3.13)
Das Thema Rekommunalisierung - hauptsächlich der Stromnetze - im Landkreis stand im Mittelpunkt diieser Expertenrunde. Die Gelegenheit das Thema jetzt systematisch aufzugreifen ist aufgrund der beinahe bei allen Kommunen bis 2017/18 auslaufenden Verträge (bisher überwiegend 20 Jahre, künftig erheblich kürzer) günstig.

Eine ausführliche Sammlung der Vor- und Nachteile einer Stromnetzübernahme wurde ausführlich diskutiert. Konkrete erste Schritte wurden in einer möglichst neutralen Unterstützung bei der Herangehensweise der Kommunen gesehen. Ferner das Thema Strom- und Wärmeerzeugung, insbesondere bei den bereits vielen vorhandenen kommunalen (Wärme-) Netzen gemeinsam zu betrachten.

Eine Idee, die vorhandenen kommunalen Wärmenetze auch in Richtung Stromerzeugung umzurüsten bzw. weiter auszubauen und den damit erzeugten Strom z.B. landkreisweit zu bündeln und gemeinsam auf dem Regelenergiemarkt zu verkaufen fand großen Anklang. Ferner war ein wichtiger Gedanke, dass man sich auf LK-Ebene auch um die Zeit nach Auslauf der EEG-Umlage bereits jetzt Gedanken machen sollte, um den Strom aus den vorhandenen PV-Anlagen weiter regional nutzen zu können.

Expertenrunde: „1000 Speicher im Landkreis“ (8.3.13)
Bei der Expertenrunde zum weiteren Umgang mit dem Thema Speichertechnologie im Landkreis gab es viele Überschneidungen mit dem Thema Rekommunalisierung. Insbesondere die Überbrückung der Tag-/Nacht-Zeit stand als zentrale Anforderung bei den vielen vorhandenen PV-Anlagen im Mittelpunkt der Diskussion.

Technische Lösungen in Form von Batterien für Eigenheimbesitzer sind zwar vorhanden, jedoch sind diese zu teuer bzw. betriebswirtschaftlich auch zukünftig wahrscheinlich unrentabel. Vielmehr geeignet erscheinen sogenannte „Quartierspeicher“, d.h. ein Zusammenschluss für mehrere PV-Anlagen. Ein geeignetes Pilotprojekt, federführend durch das TZE in Ruhstorf und der Universität Passau (Bereich Smart-Grid) und unter Beteiligung eines vorhandenen Netzbetreibers (ggf. die Stadtwerke Vilshofen) wurden grob skizziert.

Expertenrunde: Mobilität (18.3.2013)
Die Experten betonten bei der Bewertung der vorliegenden Ziel- und Strategievorschläge, dass insbesondere es bei der Planung von Neubaugebieten unbedingt notwendig ist, dass die vorhandenen ÖPNV-Betreiber einbezogen werden. Ferner dass möglichst strukturierte Siedlungsgebiete geschaffen werden sollten, d.h. zentrale Orte mit kurzen Wegen zu Einkaufsmöglichkeiten und Ärzten. 

 In der Diskussion zu den in der Studie vorgeschlagenen Maßnahmen stand der hohe Anteil des Güterverkehrs im Landkreis in Passau im Mittelpunkt. Da es keine öffentliche Verlagerungsmöglichkeit für Güter vom LKW auf Eisenbahn und Schiff gibt, erscheint eine gemeinsame Strategie für Unternehmen zum Umstieg des Güterverkehrs auf Schiffe und Bahn wegen der Just in time Produktionen (z.B. bei Audi, BMW) schwer umsetzbar. Die Reanimation dieser Art des Güterverkehrs macht wenig Sinn und soll nicht als Schwerpunkt verfolgt werden.