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Stadt- und Regionalentwicklung

Der Vitalitätscheck 2.1 ist eine Weiterentwicklung des mittlerweile etablierten Analyseinstrumentes Vitalitätscheck 2.0, mit dem Kommunen und Verbünde überprüfen können, wie „vital“ im Sinne von lebendig und widerstandsfähig ihre Städte und Gemeinden sind und wo es eventuell Engpässe oder Schwachstellen gibt.

Eine ganzheitliche Untersuchung in den Bereichen Demographie, Flächenmanagement, Siedlungsentwicklung, Versorgung und Erreichbarkeit, Wirtschaft und Soziales soll aufzeigen, wie gut eine Kommune aufgestellt ist, um auf Entwicklungen wie einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung, einem hohem Flächenverbrauch und deutlichen Veränderungen in Agrar- und Wirtschaftsstrukturen reagieren zu können.

Ziel des Vitalitätschecks 2.1 ist es, den Kommunen im Verein Wirtschaftsband A9 Fränkische Schweiz aufzuzeigen, wie zukünftig das Thema Innenentwicklung und Flächenmanagement angegangen werden kann, um zu vermeiden, dass wie in vielen anderen Gemeinden der sog. „Donut-Effekt“ eintritt. Oftmals kommt es nämlich durch stetige Neubaugebietsausweisungen an den Ortsrändern zu einem Wachstum an der Peripherie, gleichzeitig aber auch zu vermehrten Leerständen im Ortskern, der dadurch zunehmend an Attraktivität und „Lebendigkeit“ verliert. Diese Vitalität aber gilt es zu bewahren und zu fördern.

Gemeinsam mit den Kommunen erarbeitet die Klimakom eG seit April 2017 Strategien und Maßnahmen, wie sie individuell und im Verbund gegen den „Donut-Effekt“ vorgehen können und wie sie ihre Städte, Märkte und Gemeinden nachhaltig und zukunftsfähig entwickeln können.   

Die Themenbereiche des Vitalitätschecks erfassen die speziellen örtlichen Begebenheiten und die Herausforderungen der Innenentwicklung: Bevölkerungsentwicklung, Flächenentwicklung, Siedlungsstruktur und Bodenpolitik, Versorgung und Erreichbarkeit, bürgerschaftliches Engagement, Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Auf Basis dieser objektiven Daten zeichnet sich die aktuelle Situation der ILE - Kommunen ab.

Am Ende haben die Gemeinden mit ihnen abgestimmte Handlungsempfehlungen und Strategien zur Innenentwicklung in der Hand, die vor Ort in einem moderierten Prozess mit den beteiligten Akteuren diskutiert wurden. Ziel ist eine abgestimmte Strategie zu Innenentwicklung, die die einzelnen Kommunen und damit letztendlich das gesamte Wirtschaftsband zukunftsfähig macht. 

Der Vitalitätscheck wird vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken fachlich und finanziell begleitet.