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Transformation

Resilienz bedeutet Widerstandsfähigkeit gegenüber (Natur-)Katastrophen und Umwälzungen und ist in der Katastrophenforschung so etwas wie das Gegenstück zu Vulnerabilität, der "Verletzlichkeit" gegenüber diesen Katastrophen. Was macht den ländlichen Raum vor dem Hintergrund der ihm eigenen Problemstellungen z.B. in den Bereichen Demographie oder Flächenverbrauch stark? Was bereitet ihn auf die anstehenden Veränderung wie Klimawandel oder wachsendes soziales Ungleichgewicht vor?

In der Analysephase (Phase I) ist deutlich geworden, dass der gesellschaftliche Suchprozess nach einem alternativen post-fossilen und nachhaltigen Entwicklungsmodell bereits im Gange ist. Vor Ort wird nach Lösungen gesucht. Wie gehen wir mit den hohen Ressourcen- und Energieverbräuchen um? Wie reagieren wir auf die "sozialen Spreizungen"? Die Lösungsansätze überschreiten traditionelle Handlungsfelder und sektorale Zuschnitte. Sie passen oft nicht so recht ins Raster. Und oft entstehen sie durch Prozesse der Selbstorganisation direkt aus der Gesellschaft heraus. Diese Lösungen beruhen auf praktischer, sozialer und kollektiver Kreativität. 

Aber es sind bisher noch zarte Pflanzen, die gegossen und gepflegt werden müssen. Diese Projekte und Lösungsansätze müssen auch in die Breite gebracht werden. Für die ländlichen Regionen bietet sich so die Chance (krisen-)robuste und anpassungsfähige Räume zu werden. Hier setzt die zweite Pase des Projektes an. 

Nach der erfolgreichen Phase I hat KlimaKom die Zusage für die Phase II bekommen. Das erfolgreiche Projekt zu geht somit weiter.

Dieses Projekt ist angewandte Forschung gemeinsam mit der UBT, der Universität Bayreuth, d.h. die Ergebnisse sind praxisrelevant und werden auch auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft. Sie stehen zudem der Gemeinschaft zur Verfügung.
Phase I fand in den Jahren 2015 / 2016 statt. Im Frühjahr 2017 startet die 2. Phase des Projektes, die bis voraussichtlich Ende 2018 dauert.

Das Projekt "Resilienz und Ländliche Entwicklung" wird im Auftrag der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung bearbeitet.