Klimakom Referenzen


Klimakom Referenzen Klimaschutz

Klimakom Referenzen Mediation

Klimakom Referenzen Stadtentwicklung

Transformation

KlimaKom hat 2011 im Auftrag von Identität & Image ein integriertes Klimaschutzkonzept für den Wirtschaftsraum Augsburg erstellt. Darauf aufbauend unterstützen wir nun auch die Umsetzung der Energiewende im Wirtschaftsraum. Ein erster Workshop  fand unter der Fragestellung „Wie kann der Windkraft im Wirtschaftsraum Augsburg der notwendige Anschub gegeben werden und wie kann dieses Vorhaben planerisch und praktisch umgesetzt werden?“ statt.  Am 13.12.2012 luden dazu die Landratsämter Aichach-Friedberg und Augsburg Bürgermeister und Kommunalvertreter der beiden Landkreise ein.

Entsprechend der unterschiedlichen Planungsstände in den Gemeinden waren die Fragestellungen sehr verschieden. Gemeinsam mit den Moderatoren Prof. Dr. Miosga und Nina Hehn von KlimaKom sowie den zwei Energieexperten von Green City Energy, Sissi Großmann und Dirk Woldrich, konnten allerdings wichtige Problempunkte diskutiert und Fragen beantwortet werden. Die Rentabilität von Windkraftanlagen wurden hinterfragt und die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung von der Projektplanung bis zur wirtschaftlichen Beteiligung am Bau und am Betrieb der Anlagen wurden diskutiert. Auf die Frage nach der Wirtschaftlichkeit von Bürgerbeteiligungsanlagen antwortete Dirk Woldrich, dass es im Falle von Bürgerbeteiligungsanlagen nicht allein auf die Rendite ankäme. „Die Bürger wollen heutzutage vor allem in Sachwerte investieren, da sind Windkraftanlagen das geeignete Anlageobjekt!“ so Woldrich.

Einigkeit bestand unter den Teilnehmern auch insbesondere darin, dass es von Seiten der Kommunen planerisch aktiv zu werden gilt, um die Windkraft in der Region sinnvoll zu steuern. Da sich unter den Teilnehmern einige befanden, die bereits dabei sind, eine Flächennutzungsplanung gemeinsam mit ihren Nachbargemeinden anzugehen, wurde auch das Thema der interkommunalen Zusammenarbeit diskutiert. Frau Hehn stellte die verschiedenen Möglichkeiten der gemeinsamen Flächennutzungsplanung dar und berichtete aus zwei Praxisbeispielen über die notwendigen Planungsschritte. Aus der anschließenden Diskussion ergab sich, dass eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit unverzichtbar ist und dass hierzu einer zielgruppenspezifischen Informationskampagne bedarf.

Schließlich hob Prof. Dr. Miosga auch noch einmal hervor, welche strategischen Überlegungen hinter einer Förderung der Windkraft stehen. „In der Windkraft steckt ein absolut unterschätztes Potenzial für die regionale Wertschöpfung“, so Miosga, „das ist eine Chance zur Sanierung der kommunalen Haushalte, die mit keinem Konjunkturprogramm vergleichbar ist!“.

In diesem Sinne soll die Windkraft nun mit weiterem Schwung vorangebracht werden. Hierzu gilt es, die einzelnen Planungsbestrebungen der Gemeinden in den beiden Landkreisen zielgerichtet zu intensivieren. „Wir werden uns Gedanken machen, wie wir die Gemeinden im neuen Jahr weiterhin unterstützen können“, erklärten die Vertreterinnen der beiden Landratsämter Frau Martin-Stadler und Frau Spöttle.