Unsere Projekte

 

Hintergrund zu Transformation

Wir forschen und beraten für eine Transformation zu einem nachhaltigen Gesellschaftsmodell. Wie soll die Welt der Zukunft aussehen? Derzeit stehen wir an einem gesellschaftlichen Scheidepunkt: Klimakatastrophen, Finanzkrise; Brexit; ein Rechtsruck in der Europäischen Union; eine zunehmende soziale Ungleichheit; Menschen, die sich aufgrund von Bürgerkriegen und wirtschaftlicher Ausbeutung auf den Weg nach Europa machen; ein exorbitanter Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen durch einen Hyperkonsumismus, der nicht zu Glück und Sinnstiftung sondern zur Ausbeutung von Menschen führt, die meist im Globalen Süden ihre Heimat haben. Mit dieser ökosozialen Krise laufen auch die Errungenschaften der Demokratie, Menschenrechte und allgemeine zivilisatorische Werte Gefahr, auf dem Altar der global organisierten kapitalistischen Verwertung geopfert zu werden. 

Antworten auf diese gesellschaftlichen Verwerfungen werden bspw. in der internationalen Klimapolitik gesucht: das Pariser Abkommen vom Dezember 2015 orientiert sich am 1.5 Grad-Ziel: die Erderwärmung soll global nicht 1.5 Grad überschreiten, so das größere und damit unbeherrschbare Klimakatastrophen vermieden werden. Antworten suchen auch die zahlreichen Initiativen, die im Lokalen neue ökosozial und solidarische Lebens- und Wirtschaftsformen kreiieren: Transition Towns, Postwachstumsinitiativen wie Repair Cafés, Solidarische Landwirtschaft, Nähstuben, Plattformen zum Tausch von Kleidern, Gartengeräten, Maschinen und alle anderen großen und kleinen Gegenentwürfe zum naturzerstörendem Modell der entsolidarisierten Wachstumswirtschaft verlassen sich nicht auf Gesetze und Regulierungen „von oben“ von nationaler oder transnationaler Seite. In Selbstorganisation werden neuen Leitplanken für einen Pfadwechsel zu Nachhaltigkeit gesucht.